Unsere Schule lebt - Überzeugen Sie sich selbst...

Auch im laufenden Schuljahr 2021/2022 war an unserer Werkrealschule schon wieder einiges los.

 

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Unsere Neuner gehen von Bord...

Feierlich verabschiedet wurden die AbschlussschülerInnen der JGWRS!

(14.07.2022) „Wir sind stolz darauf, dass ihr an unserer Schule die Kompetenzen erlernt habt, die ihr für euren weiteren Lebensweg brauchen werdet“ – Mit dieser Feststellung verabschiedete die Johannes-Gaiser-Werkrealschule in Baiersbronn feierlich ihre 23 Absolventen der Hauptschulabschlussprüfung.

 

Sowohl in den Redebeiträgen des Bürgermeisters Michael Ruf als Vertreter der Gemeinde, des Klassenlehrers Michael Rittler, der Elternvertreterinnen Annegret Broß und Bettina Mazza, des Schülersprechers Luca Mazza als auch von Schulleiter Oliver Balle wurde noch einmal deutlich, dass die Schülerinnen und Schüler der 9.Klasse nun ihren eigenen Weg finden müssen.


Dass trotz aller Erleichterung über den erfolgreichen Abschluss aller Prüflinge auch künftig Engagement und Einsatz nötig sein werde, gab Schulleiter Oliver Balle den Entlassschülern mit auf den Weg. Sei es in den beruflichen Ausbildungen, die viele der Absolventen nun beginnen werden oder an weiteren Schulstationen: Man hoffe, dass man den Jugendlichen neben den reinen Unterrichtsinhalten vor allem auch Werte und Kompetenzen fürs Leben vermitteln konnte.


Bürgermeister Michael Ruf überbrachte neben den Glückwünschen und dem Preis der Gemeinde auch den Dank an die Eltern und das Kollegium. Man schätze seitens der Gemeinde die Arbeit an der Werkrealschule sehr und unterstütze die Schule, wo es gehe.
Vor der feierlichen Zeugnisübergabe zeigten die Abgangsschülerinnen und – schüler noch einmal Eindrücke aus ihrer Schulzeit und der gemeinsamen Abschlussfahrt an den Bodensee im Rahmen einer Präsentation.


Aus den Händen ihres Klassenlehrers und der Schulleitung erhielten die 23 Neuntklässler anschließend ihre Hauptschulabschlusszeugnisse.


Schulbeste waren mit Yuvraj Singh und Jannik Finkbeiner gleich zwei Schüler.  Für ihre guten Leistungen wurden sie mit dem Preis der Gemeinde ausgezeichnet.  Dieser ist neben einer Urkunde auch mit einem Geldpreis verbunden und wurde vom Bürgermeister feierlich überreicht. Zusätzlich erhielten die beiden auch jeweils Preise der Schule. Belobigungen gingen an Lukas Krieger, Robin Müller, Katy Fuchs, Luca Mazza, Zsolt-Istvan Sall, Fabian Schamne, Sharon Fischer und Toni Broß.


Die Abschlussschüler der Werkrealschule Baiersbronn:


Toni Broß, Tom Burkhardt, Adis Calakovic, Jannik Finkbeiner, Elvin Isenaj, Lukas Krieger, David Leite Ferreira, Luca Mazza, Robin Müller, Barakatullah Nazari, Max Rohr, Zsolt-Istvan Sall, Fabian Schamne, Connor Schoch, Yuvraj Singh, Kevin Sporer, Pierre Wörther, Ayla Colak, Sharon Fischer, Katy Fuchs, Marit Lammers, Geraldine Oettinger, Isabell Siebert

Letzter gemeinsamer Ausflug führt an den Bodensee

(12.07.2022) Am Freitag, den 08.07.2022 machten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 gemeinsam mit ihren Lehrern Herr Rittler und Herr Hüttinger sowie ihrer Lehrerin Frau Kneule auf den Weg nach Konstanz, an den schönen Bodensee.

 

Da ein Schullandheimaufenthalt in Klasse 7 aufgrund von Corona leider nicht stattfinden konnten, waren sowohl die 9.Klässer als auch ihre Lehrer und Lehrerin voller Vorfreude auf die bevorstehende Abschlussfahrt.

 

Diese startete mit dem Einstieg in die Bahn am Baiersbronner Bahnhof. Nach einigen Umstiegen und einer knapp vierstündigen Bahn- und Busfahrt kamen alle wohlbehalten an der Jugendherberge in Konstanz an. Nach dem Beziehen der Zimmer hatten alle noch ein wenig Zeit die wunderschöne Gegend zu erkunden und sich in den umliegenden Supermärkten mit Dingen des alltäglichen Lebens einzudecken.

 

Im Anschluss an das Abendessen gab es für die Schülerinnen und Schüler noch weitere Gelegenheiten die Jugendherberge und die Gegend an und um diese zu erkunden. Am Samstag stand dann der erste gemeinsame Ausflug an. Gestärkt nach einem leckeren Frühstück machten sich alle auf den Weg zum Hafen nach Konstanz. Dort stand eine knapp vierstündige Schifffahrt auf dem Programm, bei der neben Konstanz auch Meersburg, die Insel Mainau, Uhldingen, Dingelsdorf und Überligen bei schönstem Wetter bestaunt werden konnten.

 

Nach diesem tollen Erlebnis durften die 9.Klässler den Rest des Tages nach eigenem Ermessen verbringen, was sie auch gerne in die Tat umsetzten. Am Sonntag machten wir uns nach dem gemeinsamen Frühstück auf den Weg zur Fähre nach Meersburg. In Meersburg angekommen nutzen wir den Bus um unser Ziel, die Pfahlbauten in Unteruhldingen zu erreichen.

 

Hier konnten sich die Schülerinnen und Schüler und ihre Lehrer und Lehrerin über das Leben der Menschen der Bodenseeregion in der Stein- und Bronzezeit informieren. Bei diesem Ausflug, wie während der gesamten Abschlussfahrt, konnten wir uns über schönstes Sommerwetter freuen.

 

Am Montag, dem letzten Tag der Abschlussfahrt, mussten wir zunächst unsere Rückreise ein wenig umdisponieren, da einige Züge nicht fuhren. So kamen wir gegen 17:00 Uhr müde und erschöpft, aber auch sehr glücklich und zufrieden am Hauptbahnhof in Baiersbronn an.

 

Es war eine rundum gelungene und unvergessliche Abschlussfahrt, an die sich die Schülerinnen und Schüler später bestimmt einmal mit Freude zurückerinnern werden.

Nachhaltigkeit steht beim Schulfest im Mittelpunkt!

Auch Bürgermeister Michael Ruf packte beim Pflanzen mit an!

(25.06.2022) Lange verhinderten Corona und die damit verbundenen Regelungen eine Durchführung – jetzt war es endlich wieder so weit: Unsere JGWRS in Baiersbronn veranstaltete nach mehrjähriger Pause wieder ein rundum gelungenes Schulfest!


Unter dem Motto „Nur noch kurz die Welt retten! – Nachhaltigkeit an der Johannes-Gaiser-Werkrealschule“ organisierte die Schulgemeinschaft, bestehend aus Schülern, Eltern und Lehrern eine Feier für alle am Schulleben Beteiligten an der Werkrealschule im Schulzentrum.

 

Das Wetter spielte prächtig mit, so dass den zahlreichen Gästen viele Einblicke in die Arbeit verschiedener Projektgruppen geboten werden konnte, die sich vorab im Rahmen dreier Projekttage eigens auf die Großveranstaltung vorbereitet hatten.

 

Passend zum Motto beschäftigten sich die Schülergruppen mit Aspekten, die dem Schutz von Klima und Umwelt dienen. So fuhren einige Schüler mit dem Fahrrad die Schulwege ab, um umweltfreundliche Alternativen zum „Eltern-Taxi“ aufzuzeigen. Andere Gruppen beschäftigten sich beim Upcycling mit der Wiederverwertung von Abfall-Wertstoffen zu neuen Kunstwerken und Alltagsgegenständen.


Gleich mehrere Gruppen verbrachten die Projekttage im Wald und besuchten dabei den Waldkindergarten, den Nationalpark, den Holzweg, sammelten Müll in den Wäldern rund um Baiersbronn und unternahmen eine Flußbettwanderung in der Murg.


Regionale Produkte aus dem eigenen Garten, vom Wochenmarkt und von heimischen Bauernhöfen wurden in der Schulküche zu Müsliriegeln und anderen Snacks verarbeitet, von einer weiteren Gruppe wurden Wellnessprodukte aus Naturstoffen hergestellt.
Der Bau von Solar-Modellfahrzeugen und Windrädern beschäftige die technikbegeisterten Teilnehmer, die Schulband studierte die passenden musikalischen Beiträge zum Schulfest ein.


Abgerundet wurden die Aktivitäten durch Aktionen im preisgekrönten Schulgarten: Hier wurde der Teich neugestaltet, eine neue große Kräuterschnecke gemauert und mit Unterstützung der Firma „Lizergy“ ein Solarfeld auf dem Dach des Werkzeugcontainers installiert, das fortan die Teichpumpe umweltfreundlich mit Strom versorgen soll.


Auch das kulinarische Angebot stand ganz unter dem Motto der Nachhaltigkeit: Die Zutaten für die hauseigene Pizza aus dem Schulbackhäuschen und den selbstgemachten Käsespätzle stammten allesamt von regionalen Anbietern und Landwirten.

 

Weitere Bilder folgen in Kürze!

Unterwegs in der Landeshauptstadt - Unsere 7.Klässler lernen Stuttgart kennen

(24.05.2022) Mit großen Erwartungen starteten wir früh morgens am Montag, dem 16.05.22 zu unserer Klassenfahrt nach Stuttgart. Nach zwei ungewöhnlichen Schuljahren, die geprägt waren von Lockdowns und Absagen unterschiedlichster Schulprogramme, war es nun die Klasse 7, die zum ersten Mal nach zwei Jahren wieder an einer mehrtätigen Klassenfahrt teilnehmen durfte.


Der erste Eindruck der Stadt: „Viele Stäffele!“ Mit rund 400 Freilufttreppen sind sie das Markenzeichen von Stuttgart! Einige unter ihnen führten uns mehrere Meter bergauf zur Jugendherberge. Von dort aus konnten wir zu jeder Zeit einen wunderbaren Ausblick über das Panorama der Stadt genießen!

 

Das Wetter kühlte uns entsprechend ab, nachdem unsere Klasse über die Jugendagentur am „Stadtspiel mit Herz“ teilnehmen durfte. Gewinner dieses Stadtspiels war die Gruppe von Hilal, Lea, Martha und Szebasztian, die durch ihr Wissen über Stuttgart und mit ihrer Kreativität den ersten von fünf Plätzen ergattern konnten.

 

Am Dienstagmorgen ging es dann weiter zum Planetarium. Während der Sternenprojektor uns auf eine Reise zum Mars einlud, verleiteten die Liegesitze so einige unter uns zum Träumen. Wir machten uns anschließend auf den Weg zum Schauspielworkshop. Unsere Kursleiterin Doris, versetzte die Klasse in neue Arbeitsweisen, die das Selbstvertrauen vor der Klasse stärken konnten. Überzeugendes Schauspielpotenzial wurde u.a. bei Beatriz, Joris und Lucas K. gesichtet.

 

Für einen unvergesslichen Abschluss des Tages sorgte dann unser Leiter „Uli“ bei der City-Nachtwanderung. Wir folgten ihm hoch zum Eisenburgpark und genossen dort gemeinsam den Anblick Stuttgarts beim Sonnenuntergang. Mit interessanten und lustigen Spielideen hielt er die Gruppe auf Trapp und verabschiedete sich von uns mit einem Gruppenfoto, das nicht nur uns, sondern auch viele Passanten der Königstraße erfreute.


Nach all den Eindrücken der ersten zwei Tage, standen nun weniger Programmpunkte auf der Tagesordnung. So war der Mittwoch gekennzeichnet vom Besuch des Mercedes Benz Museums und ganz viel Freizeit. Im Museum selbst sorgten die Spielgeräte der Experimenta Stuttgart für viel Aufsehen. Ein Fotogerät, welches die Silhoutte der Teilnehmer erfasste und mehrere Schnappschüsse übereinanderlegte, machte den einen oder anderen unter uns zum echten Fotomodel!

 

Nachmittags nutzten viele die Zeit zum Shoppen und Flanieren. Die Jugendherberge lud abends zum Diskoabend ein, was unserer Klasse den Kontakt zu internationalen Gästen ermöglichte. Viele nutzten die Gelegenheit, um sich mit französischen Jugendlichen zu unterhalten. Momente der kreativen Kommunikation sorgten für viel Spaß bei der Klasse. Der Billiardtisch am Eingang, sowie nebenan die kühle Terrasse - Beide Orte wurden an dem Abend sehr gerne von uns in Beschlag genommen und für nette Gespräche genutzt.


Am Donnerstag ging es in den Morgenstunden zur Wilhema, der wohl nach dem Zoologischen Garten in Berlin, der artenreichste Zoo Deutschlands ist. Durch den günstig gewählten Zeitrahmen, konnten wir von wenigen Besucherzahlen profitieren. Unterschiedlichste Terrarien und Aquarien erinnerten an unseren Naturkundemuseumsbesuch in Karlsruhe vom letztem Jahr, der uns in guter Erinnerung blieb.

 

Die Wilhelma hatte mit ihren 11.000 Tieren aus aller Welt für jedes Gemüt etwas dabei. Leider zog uns das Wetter am Abend den Strich durch die Rechnung, da ein Unwetter mit Regen und großen Hagelkörnern den Besuch auf dem Fernsehturm unmöglich machte.


Am Freitag endete unser Aufenthalt in Stuttgart. Wir machten uns früh auf den Weg zum Flughafen und erhielten dort eine Führung durch mehrere Bereiche, wie z.B. den der Feuerwehr oder des Sicherheitschecks. Mehrere Landungen und Abflüge konnten wir live vor Ort beobachten und allerlei Fragen rund um den Flughafen und die Flugzeuge stellen. Der McDonalds-Bereich des Flughafens entpuppte sich anschließend zu einer Oase der Ruhe.

 

Die zurückgelegten Strecken der letzten Tage machten sich in den Beinmuskeln nun deutlich erkennbar und viele waren dankbar nur in Ruhe sitzen zu dürfen. Nachdem wir wieder zu Kräften kamen, schafften wir es zur Regionalbahn, die uns nach Freudenstadt zurückbrachte.

Clemens hilft! - Auch in Baiersbronn...

(24.03.2022) Wie kann ich mein Kind vor Gefahren im Internet schützen? Wieviel Zeit am Handy ist altersgerecht? Ab wann sollen Kinder überhaupt ein Handy oder Zugang zum Internet bekommen? …


Antworten auf solche Fragen zu finden, ist oft nicht einfach, auch wenn sie vermutlich alle, die mit Kindern und Jugendlichen zu tun haben, regelmäßig beschäftigen.

 

Der Gemeinde Baiersbronn ist es auf Anregung der Schulsozialarbeit gelungen, zu diesen und ähnlichen Fragen und Themen Herrn Clemens Beisel, einen sehr gefragten Social Media Experten, für einen Vortrag am 28.03.2022 um 19 Uhr in der Schwarzwaldhalle-Baiersbronn zu gewinnen.

 

Der Vortrag ist für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenlos.

 

Herr Beisel ist für seine lebendigen und informativen Vorträge über die Auswirkungen von modernen Medien auf Kinder und Jugendliche bekannt. Seine Vorträge beinhalten hilfreiche Informationen für Eltern und andere Erziehende, um Kinder und Jugendliche im Umgang mit dem Handy und den Angeboten im Internet besser begleiten und vor Gefahren im Netz besser schützen zu können.

 

Zudem bieten seine Vorträge allen Erwachsenen die Möglichkeit, eigene Risiken und Nutzerfallen von Social Media besser verstehen und abwenden zu können.


Von Seiten der Schulsozialarbeit können wir diesen Vortrag allen, die mit Kindern und Jugendlichen leben oder arbeiten, sehr empfehlen und freuen uns, Ihnen dieses kostenlose Angebot weitergeben zu können!

 

Nutzen Sie diese gute Gelegenheit diesen Bereich der Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen besser verstehen und schützen zu können und im Rahmen des Vortrags mit Herrn Beisel in Austausch zum Thema zu kommen.

Eine Ära geht zu Ende - Ehepaar Mast verabschiedet

Renate und Dieter Mast (2. und 3.von links) wurden verabschiedet

(17.03.2022) Sichtlich gerührt zeigte sich Schulhausmeister Dieter Mast, als er am Freitag, den 11. März 2022 zum letzten Mal neben seiner Frau Renate als dienstleitender Hausmeister auf „seinem Schulhof“ stand.

 

Zuvor hatten die beiden Schulleiter des Johannes-Gaiser- Schulzentrums, Oliver Balle (WRS) und Karin van Kemenade (RS) zu einer kleinen Feier eingeladen, um diesen Abschied gebührend zu feiern und Dieter Mast zu ehren.

 

Dazu hatte man natürlich wieder die Corona-Regelung im Blick behalten müssen: So wurde die Feier angesichts des hervorragenden Wetters auf den Schulhof verlagert und die Klassensprecher aller Klassen, stellvertretend für die gesamte Schülerschaft, gebeten, sich zu beteiligen. Die Schülerinnen und Schüler bildeten nicht nur auf dem Hof, sondern über den gesamten Zuweg zum nahegelegenen Wohnhaus von Familie Mast ein Spalier und überreichten dem erstaunten und gerührten Ehepaar jeweils eine Frühlingstulpe. So war bereits bei Eintritt auf den Schulhof ein riesengroßer Strauß bunter Tulpen zusammengekommen.


In einer bewegten Rede bedankte sich Oliver Balle in seiner Funktion als geschäftsführender Schulleiter noch einmal herzlich für die verlässliche Arbeit, die Herr Mast mit Herzblut für „seine“ Schule 33 Jahre ausgeführt hatte. Dabei, so betonte es Balle in seiner Rede, ging der Einsatz weit über das normale Maß hinaus: So kam es zuweilen vor, dass Herr Mast, der ja durch seinen nahegelegenen Wohnort auch am Feierabend ein Auge auf die Schule halten konnte, sogar in der Nacht zu einem Kontrollgang durch das Gebäude aufbrach.

 

Als echter „Allrounder“ konnte er mit allen handwerklichen Tätigkeiten helfen und zeigte darüber hinaus immer wieder sein großes Herz für das Wohl und Wehe der anfallenden Kindersorgen.

 

Auch Ehefrau Renate Mast, die als Reinigungskraft am Schulzentrum eingesetzt war, hatte sich entschlossen, gemeinsam mit ihrem Mann den Dienst zu quittieren. So bedankte sich Oliver Balle auch bei ihr im Namen der Kollegien und der Schülerschaft für die zuverlässige Arbeit. Auf Nimmerwiedersehen heißt es allerdings nicht für Dieter Mast: Zur Erleichterung aller versprach er, sozusagen als Abschiedsgeschenk, die beiden großen Aquarien im Eingangsbereich der Schule weiter zu betreuen.

 

Glück für die Schule, denn keiner kennt das Gebäude so gut wie er.Renateund Dieter Mast (2. und 3. von links wurden verabschiedet

Turn-Unterricht einmal anders - Unsere 8.Klässler zeigen wie...

(17.12.2021) Turnunterricht einmal anders - Im Rahmen des Sportunterrichts beschäftigten sich die 8.Klässler der JGWRS mit dem Thema "Parcours". Heraus kam dieses sehenswerte Video...

Unsere Acht- und Neuntklässler trauen sich auf die Theaterbühne

(07.12.2021) „Stell dich nicht so an, hast du noch nie einen Joint geraucht?“ – Provokant und fordernd setzt Kyara ihren Mitschüler Nathan im Schullandheim unter Druck. Und obwohl der eigentlich gar nicht mitmachen will, kommt es am Ende, wie es kommen muss: Sie werden von der Lehrerin erwischt und sollen nach Hause geschickt werden. Was hätte Nathan anders machen können?

 

Diese Frage gab Moderator Rüdiger Erk direkt an die versammelten Jugendlichen der Klassen 8 und 9 in der Aula der Johannes-Gaiser-Werkrealschule weiter, die als Zuschauer beim Präventionstheaterstück der „Wilden Bühne“ aus Stuttgart zu Gast waren.

 

Das Theaterensemble „Wilde Bühne“ aus Stuttgart besteht aus ehemaligen Drogenabhängigen, die im Rahmen ihrer Suchtentwöhnung eine Theatertherapie begonnen hatten. Die ehemals Abhängigen sind inzwischen „clean“ und greifen in ihren Theaterstücken typische Probleme von Jugendlichen auf. Bei den in Baiersbronn gezeigten drei unterschiedlichen Szenen ging es beispielsweise um Gruppenzwang beim Alkohol- und Drogenkonsum sowie das Thema „Erpressung“.

 

Eindrucksvoll wurde den Zuschauern vermittelt, wie schnell man hier in Gewissenkonflikte mit den vermeintlich besten Freunden geraten kann und wie oft mangelnde Kommunikation und fehlender Mut Auswege aus der Abwärtsspirale verhindern.

 

Wie schwer es aber auch ist „Nein“ zu sagen oder sich wegen seiner Probleme anderen gegenüber zu öffnen wurde spätestens bei den Mitmachszenen deutlich. In diesen schlüpften einzelne Schülerinnen und Schüler der Werkrealschule in die Rolle der Protagonisten auf der Bühne. Hier versuchten die Jugendlichen beim erneuten Abspielen der Szene andere – und vor allem zielführendere – Ausgänge auszuprobieren. Anschließend wurden die Szenen miteinander besprochen und auch Hilfsmöglichkeiten innerhalb und außerhalb der Schule thematisiert.

 

Bemerkenswert und bereichernd war die Bereitschaft vieler Werkrealschüler, sich auf die Bühne zu begeben und sich in der spontanen Form des „Forumtheaters“ mit den authentischen Schauspielern und den gespielten Charakteren auseinanderzusetzen.

 

Im Rahmen des umfangreichen Präventionsprogramms der Werkrealschule soll die „Wilde Bühne“ ein fester Bestandteil werden, so das positive Fazit aller Beteiligten. Finanziell ermöglicht wurde die Durchführung durch Zuschüsse des Jugendfonds im Landkreis Freudenstadt, der Kriminalpolizei Freudenstadt und des Schulfördervereins der Johannes-Gaiser-Werkrealschule.

HO,HO,HO... - Der SMV-Nikolaus war im Haus unterwegs

(06.12.2021) Roter Mantel, weißer Bart - begleitet von einem geflügelten Engelchen: So zog heute der Nikolaus durch unsere Schule und beschenkte alle SchülerInnen und Schüler.

 

Die SMV organisierte wieder die "Nikolausaktion", bei der Schülerinnen und Schüler im Vorfeld Schoko-Nikoläuse für MItschülerInnen bestellen konnten. Dazu gab es kleine Grußkärtchen, auf denen man neben dem Adressaten auch kleine Botschaften vermerken konnte.

 

Am heutigen 06.12. überreichte nun der schuleigene "Janik-olaus" mit seiner engelsgleichen Begleiterin Geraldine die Schoko-Geschenke in den einzelnen Klassen. Besonders geachtet wurde darauf, dass jeder etwas erhält und keiner leer ausgeht. Eine tolle Aktion unserer Schülermitverantwortung (SMV)!

Tolle Leistungen beim Vorlesewettbewerb - Jonas kommt eine Runde weiter

(03.12.2021) Mucksmäuschenstill war es im Klassenzimmer der 6.Klasse der Johannes-Gaiser-Werkrealschule in Baiersbronn. Der Grund: Im Rahmen des diesjährigen Vorlesewettbewerbs lasen die vier Klassenbesten aus ihren selbst gewählten Büchern und stellten den Zuhörern ihre Bücher zu Beginn auch kurz vor.

 

Beim Vorlesen kam es neben einem flüssigen Vortrag vor allem auch auf die richtige Betonung und Gestaltung an. 

 

Zum Schluss lasen die vier Teilnehmer Leonie Bastian, Leonie Grüninger, Maja Silajdzic und Jonas Scherbarth den Zuhörern noch aus einem fremden Buch vor. Alle hatten sich richtig gut vorbereitet und machten ihre Sache hervorragend. 

 

Die Jury, bestehend aus der Klassenlehrerin Sonja Hobrecker, der pädagogischen Assistentin Carolin Rothfuß und Schulleiter Oliver Balle, hörte aufmerksam zu und vergab die einzelnen Punkte.

 

Als Sieger durften sich alle Teilnehmer fühlen, daher erhielten alle vier ein Präsent der Schule. Klassensieger wurde am Ende Jonas Scherbarth, der einen Buchpreis erhielt und nun beim Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs teilnehmen darf.

Berufserkundung im schuleigenen Heizraum

(18.10.20219

Die Berufswegeplanung ist ein zentraler Bestandteil der Johannes-Gaiser-Werkrealschule in Baiersbronn. Diese Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die Berufswelt findet nicht nur in der Theorie im Klassenzimmer statt, sondern verstärkt auch direkt in Betrieben, Firmen und Einrichtungen.

 

Noch besser ist es dann natürlich, wenn die entsprechende Firma direkt im Schulhaus eine Baustelle betreut und die Auszubildenden von morgen quasi vor Ort praktische Einblicke erhalten. Und so nutzten interessierte Acht- und Neuntklässler der JGWRS die Gelegenheit, Mitarbeitern der Firma „Lizergy“ über die Schulter zu schauen, die derzeit eine große Photovoltaikanlage auf dem Dach des Schulzentrums installieren.

 

Derzeit werden die dort die aufgestellten Dachmodule verkabelt und an das Stromnetz angeschlossen. Diese klassischen Kerntätigkeiten eines Elektronikers für Energie- und Gebäudetechnik oder Photovoltaik wurden von Leon Ranger und dem Auszubildenden Joshua Hänel erklärt und auch direkt vorgeführt.

 

Darüber hinaus wurde auch die spannende Frage erläutert, wie Photovoltaikanlagen grundsätzlich funktionieren und wie speziell die neue Anlage im Schulzentrum aufgebaut ist. Eine solche große Anlage mit einer Leistung von knapp 100 kWp (Kilowatt peak) gehöre schon zu den richtig großen Anlagen, im Bereich von Ein- und Mehrfamilienhäusern seien Größen von 5-20 kWp normal.

 

Spannend waren auch die Fragen der Schülerinnen und Schüler zur Ausbildung. Hier beantworteten die beiden Lizergy-Mitarbeiter zahlreiche Fragen zur Ausbildungsdauer, den Berufsschulstandorten und zur Vergütung.

 

Um neben den Theoriekenntnissen über die Photovoltaiktechnik auch den Praxisbezug herzustellen, steht das nächste Projekt in Kooperation mit den Fachleuten aus dem Handwerk bereits fest: Im Frühjahr 2022 soll auf dem Dach des Werkzeugschuppens im Schulgarten der Werkrealschule ein Photovoltaik-Modul installiert werden. Dabei sollen auch die Schülerinnen und Schüler aktiv mit anpacken und im Rahmen von handlungsorientiertem Unterricht noch mehr über erneuerbare Energien in der Praxis kennenlernen können.

Deutschunterricht einmal etwas anders...

(11.10.2021) Eine Deutschstunde der besonderen Art verbrachten die Klassen 5 und 6 der Johannes-Gaiser-Werkrealschule.

 

Im Rahmen des 16.Festivals der Märchenerzähler in Baiersbronn gastierte die professionelle Erzählerin Elke Dießner an der Schule und nahm die Schülerinnen und Schüler mit auf eine Reise in die Welt der Sagen und Mythen.

 

Gleich drei Märchen, unter anderem aus Asien und England, trug sie den aufmerksam zuhörenden Jugendlichen vor. Und ganz egal ob es um den König und seinen schlauen Leibarzt, einen Wünsche erfüllenden magischen Kessel oder einen Jungen, der sich mit einem Riesen anlegte, ging - die junge Zuhörerschaft hing der erfahrenen Erzählerin förmlich an den Lippen.

 

Teilweise wurden die Schülerinnen und Schüler auch mit einbezogen und erweckten die Märchen durch verschiedene Geräusche und Körperbewegungen fast zu echtem Leben.

 

So bildete die kurzweilige Stunde eine wirkliche Bereicherung und eine gelungene Abwechslung im Schulalltag. Und das Fazit fürs nächste Jahr steht auch schon fest: Das machen wir gerne wieder!

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