Wer war eigentlich "Johannes Gaiser"?

Unser Namensgeber hatte einen pädagogische Hintergrund...

Aus altem Baiersbronner Geschlecht stammend (Steinäckerle) wurde der junge Lehrer , der 1800 - 1810 schon in Schwarzenberg wirkte, in Baiersbronn angestellt.

 

Die Schultheißen gewannen den schreibgewandten Mann als Ratschreiber.

 

Diesen "Nebenberuf" entwickelte er zur Meisterschaft, indem die wichtigen Planungen und Verwaltungsarbeiten durch seine Hände liefen.


Die grausame Notlage nach dem Waldbrand 1800 und dem Ende der Holzaktion schilderte er in unzähligen Schreiben an die Obrigkeit und erreichte 1832 die Ablösung der alten Gerechtigkeiten mit dem Erwerb eines großen Gemeindewaldes. Diese Aktion war bahnbrechend im ganzen Land.


In den Revolutions- und Krisenjahren 1848/49 versuchte er beruhigend zu wirken und musste zeitweise den Schultheißen vertreten. Für die Altberechtigten rettete er den Bauernwald und für die notleidende Bevölkerung organisierte er Einkäufe im Gäu und versuchte erste kleine Industriebetriebe und Heimarbeit einzuführen.

 

Seine "Erinnerungen" sind noch heute interessante historische Berichte.

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© Johannes-Gaiser-Werkrealschule Baiersbronn